“Miese Abzocke”?

Vor kurzem erhielten wir eine E-Mail, die uns zum Schmunzeln brachte. Einer unserer Nutzer, der sich als SugarDaddy registriert hatte, regte sich darüber auf, dass SugarDaddys bezahlen müssen, um mit SugarBabes Kontakt aufnehmen zu können. Er meinte, diese Geschäftsform sei “miese Abzocke.”

Dazu ist zweierlei zu sagen.

Erstens: Irgendwie muss man ja sein Geld verdienen. Und wir haben uns für dieses Modell entschieden, statt die Seite mit Anzeigen dicht zu kleistern oder die E-Mail-Adressen unserer Nutzer an zwielichtige Spammer zu verkaufen.

Zweitens: Von SugarDaddys (und SugarMamas) wird erwartet, dass sie Geld haben, und bereit sind, es auszugeben! Wenn man es sich nicht leisten kann, die paar Euro für ein Premium-Abo auszugeben – dann sollte man es sich zweimal überlegen, ob man auch wirklich ein SugarDaddy sein möchte…

Diese “miese Abzocke” ist also nicht nur unsere – wie wir finden, legitime – Art und Weise, ein wenig Geld zu verdienen, sondern auch eine gewisse Sicherheit für unsere SugarBabes, die grösstenteils nicht daran interessiert sind, von jedem Hans Wurst angeschrieben zu werden. Sie warten lieber auf einen erfolgreichen Gentleman, der die Mittel und das Interesse hat, eine Frau richtig zu verwöhnen. Sonst könnten sie ihr Glück ja genau so gut auf jeder anderen x-beliebigen Datingseite suchen.

Für unsere richtigen SugarDaddys ist es übrigens auch ein Vorteil, dass sich hier die Spreu vom Weizen trennt: Auf den meisten anderen Datingportalen gibt es weit mehr Männer als Frauen, was oft dazu führt, dass Frauen mehr Nachrichten bekommen, als sie haben wollen, während die Männer auf viele Kontaktversuche keine Antwort erhalten. Bei uns gibt es deutlich mehr weibliche SugarBabes als bezahlende SugarDaddys, und vielen gefällt dieser Rollentausch.

Kurze Zusammenfassung: Wer meint, dass SugarDaddys hier zuviel bezahlen, ist für unsere SugarBabes nicht wirklich interessant…