Mediensturm in Dänemark

In Dänemark, dem Heimatland von SugarDaters.de, bekommen wir im Augenblick sehr viel Aufmerksamkeit von den Medien. Das ist einerseits gut – zigtausende neue Profile sind immer schön – andererseits gefallen uns viele der Inhalte nicht besonders.

Eine der Zeitungen hatte mehrere SugarBabes interviewt. Die meisten erzählten Geschichten wie wir sie von unseren Nutzern kennen: Dating mit einem extra Kick, das Ausloten von Grenzen, die Suche nach festen Beziehungen. Aber zwei dieser SugarBabes hatten andere Geschichten. Eine der Frauen hat sich von inzwischen mehr als 100 Männern für Sex bezahlen lassen. Die andere hat sich von mehreren Familienvätern verführen (und bezahlen) lassen, und hat jetzt das Vertrauen in die Liebe verloren.

Und welchen Winkel wählte die Zeitung? “Sugardating ist verdeckte Prostitution.” Flugs noch einen “Experten” gefunden, und wir werden als Zuhälter dargestellt.

Wir möchten hier klarstellen: Wer sich hier zur Prostitution anbietet, oder nach Prostituierten sucht, hat die falsche Seite gewählt. Unser Ziel ist es, eine offene, faire Seite zu führen, bei der Menschen ehrlich miteinander umgehen, und dem Partner die Wünsche und Bedürfnisse klar machen – am besten vor dem ersten Date.

Alle Profilbeschreibungen und -bilder werden von uns – aufwendig und manuell – kontrolliert, und wer meint, hier Stundenpreise oder Nacktfotos mit allen anderen teilen zu müssen, der fliegt schnell wieder raus.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir alle diese ungewünschten Profile löschen können. Wir lesen zum Beispiel keine privaten Nachrichten – das können wir nicht, wollen wir nicht und dürfen wir nicht. Macht uns das zu Zuhältern? Wenn ja, wären Facebook und Web.de mit Sicherheit auch Zuhälter – denn auch dort können Freier und Prostituierte miteinander kommunizieren. Aber genausowenig wie bei uns ist das der Sinn der Nachrichteninfrastruktur.

Eine der dänischen Abgeordneten der sozialistischen Volkspartei hat jetzt sogar eine kleine Anfrage an den Justizminister gerichtet. Die anderen Parteien sehen keine Probleme, aber es zeigt mal wieder, wie wenig passieren muss, bevor man ins Visier der Behörden kommt…