Sugar Advisor: Die Liebe ist ein Schlachtfeld

SugarAdvisor

Wie unser geliebter Pat Benatar einst sang – die Liebe ist ein Schlachtfeld. Ein Aufeinanderprallen zweier Rivalen, das über Jahrzehnten anhalten kann. Es kann blutig und brutal werden, doch der Geschmack des Erfolgs ist süß. Was für eine Art Krieg führe ich? Einen erotischen. Ich komme aus einer traditionellen katholischen Familie, in der das Wort „Sex“ im alltäglichen Leben nicht benutzt wird. Keiner hat eine Idee, was das Wort Sugardating bedeutet und zu heiraten, wenn man noch sehr jung war, wurde als reine Formalität angesehen. Sex geht für mich über das Körperlcihe hinaus. Es geht um mehr. Um Leidenschaft, Anziehung, Chemie. Die Verbindung zweier Menschen, die sich vollen Respekt und Aufrichtigkeit entgegen bringen. Es brauchte seine Zeit bis ich einen geeigneten Mann fand.

In den darauffolgenden Jahren begann ich meine Sexualität auszuprobieren, doch mit der Zeit kamen beunruhigende Geräusche von der Außenwelt. Junge Leute werden sexuell gezähmt von Fremden (!) wie Frühstückszerealien. Meine Ideale fielen in sich zusammen mit den Jahren. Sex wurde zu Essen für unseren Körper, nicht für unsere Seele. Ich protestiere nicht, ich spreche es nur aus. Ich erklärte dem Konsum von Sex den Krieg. Klingt lächerlich, ich weiß.

In den Pausen zwischen zwei SugarDaddies machte ich ein Experiment. Ich datete zehn beliebige Typen, die vernünftig und nicht geil wirkten. Was war ihre Aufgabe? Sex widerstehen bis zum fünften Date. Das ist keine anerkannte Grenze, aber ich glaube danach beginnt man jemanden wirklich kennen zu lernen. Küssen galt nicht als sexuelle Aktivität. Ergebnisse? Hier sind sie!

Alle ersten Dates waren erfolgreich. Die Männer waren motiviert, einen tollen ersten Eindruck zu machen und akzeptierten meine Sichtweise mit sexueller Aktivität zu warten. Sie behaupteten sogar von dieser Extravaganz begeistert zu sein. Beim zweiten Date gab es weitere Begeisterung die andere Person kennen zu lernen, komplettiert von einem obligatorischen Kuss. Kein Kuss? Er wird dich als kalt und schwer zu kriegen abstempeln. Sie wollten es, ich küsste.

Das dritte Date ist immer ein Mix der Gefühle. Die Küsse sind einladend, die Atmosphäre ist romantisch. Er will natürlich weiter gehen. Unzählige Male habe ich ihre Hände von meinen Brüsten genommen am Ende des dritten Dates. Daran ist nichts falsch. Sie folgen ihrem Jagdinstinkt, das Ziel ist nah. Ungeduld macht sich breit und das Verlangen lässt ihn nicht mehr los. An diesem Punkt sollte er sich auf mich als Person konzentrieren und nicht auf körperliche Lüste. Nicht als sexuelles Objekt. Seine Neugier über meine Persönlichkeit, meine Pläne un Träume, wird ihm die Tore öffnen (metaphorisch).

Nicht viele haben es bis zum vierten Date geschafft. Sie haben das Interesse verloren, plötlzlich mussten sie arbeiten oder es kamen Geschäftsreisen auf. Danach habe ich nie wieder was von ihnen gehört. Viele Frauen würden jetzt sagen, „Er war nicht gut genug für dich“. Oder „Andere Mütter haben auch schöne Söhne, mach dir keine Sorgen“. Ich mache mir keine Sorgen. Ich habe die Befürchtung, dass wenn etwas nicht auf demSilbertablett serviert wird, es nicht interessant genug ist. Sie sind an einen einfachen und schnellen körperlichen Akt gewöhnt. Es ist einfacher die nächste zu finden als zu kämpfen. Ihnen fehlt das Durchhaltevermögen. Was ist nun das Ergebnis des Experiments?

Sechs Männer gaben nach dem dritten Date auf.

Drei Männer schafften es bis zum vierten Date.

Die Zahlen sprechen für sich, oder? Gib’ deine Sexualität nicht so schnell an Männer. Niemand gehört jemandem. Es muss gegenseitigen Respekt zwischen den Partnern herrschen. Nichts ist umsonst.

Yours truly,

SugarAdvisor

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